Ein Haus, wie man es heute kaum noch baut: Viel Platz und 1.211 Quadratmeter Grundstück mitten in Straßkirchen
In Straßkirchen steht ein Einfamilienhaus zum Verkauf, das nicht versucht, etwas zu sein, was es nicht ist. Es ist kein frisch gebautes Effizienzhaus und keine komplett durchgestylte Immobilie. Dafür bietet es etwas, das heute bei Neubauten schnell unbezahlbar wird: rund 207 Quadratmeter Wohnfläche, ein großes eingewachsenes Grundstück und jede Menge Platz für eine Familie.

Wer derzeit nach einem Einfamilienhaus sucht, kennt das Spiel. Entweder man baut neu und landet bei Grundstück, Haus und Außenanlagen schnell in Preisregionen, die vor wenigen Jahren kaum vorstellbar waren. Oder man kauft Bestand und muss genau hinschauen, was man für sein Geld bekommt.
Bei diesem Haus ist die Sache relativ klar.
Das Gebäude stammt aus den frühen 1980er Jahren. Man sieht ihm seine Entstehungszeit an einigen Stellen durchaus an. Gleichzeitig wurde das Haus über die Jahre gepflegt und immer wieder instand gehalten. Es ist grundsätzlich bezugsfähig. Wer möchte, kann einziehen und Modernisierungen anschließend Stück für Stück angehen.
Und genau darin könnte für viele Familien der Reiz liegen.
Erst einmal die Eckdaten
Kaufpreis: 485.000,- EUR
Wohnfläche: ca. 207 m²
Grundstück: ca. 1.211 m²
Zimmer: 6
Baujahr: 1982
Voll unterkellert
Garage
Terrasse und Balkon
Einbauküche
Kachelofen
Öl Zentralheizung
Fußbodenheizung





Der eigentliche Luxus liegt draußen
1.211 Quadratmeter.
Wer regelmäßig Immobilienangebote in unserer Gegend anschaut, weiß, dass allein diese Zahl inzwischen bemerkenswert ist.
Das Grundstück ist nicht irgendeine große Restfläche rund ums Haus, sondern weitgehend nutzbarer Garten. Eingewachsen, mit Privatsphäre und genügend Platz, um daraus sehr unterschiedliche Dinge zu machen.
Kinder haben Platz zum Spielen. Ein Pool lässt sich denken. Ein Gartenhaus ebenso. Wer Gemüsebeete, Hochbeete oder einfach eine große Rasenfläche möchte, muss nicht vorher ausrechnen, ob dafür noch 20 Quadratmeter übrig bleiben.
Der Garten braucht an der einen oder anderen Stelle sicherlich wieder etwas Aufmerksamkeit. Aber das Grundgerüst ist da.
Und genau das lässt sich später nur schwer nachrüsten.






207 Quadratmeter, die sich auch nach 207 Quadratmetern anfühlen
Ein weiterer Unterschied zu vielen heutigen Neubauten liegt im Haus selbst.
Hier wurde Anfang der 1980er Jahre nicht versucht, jeden Quadratmeter so stark zu optimieren, dass am Ende zwar die Wohnflächenberechnung stimmt, sich aber jeder Raum knapp anfühlt.
Wer in Häusern dieser Generation aufgewachsen ist, wird die Aufteilung sofort erkennen. Keine offene Wohnküche über 60 Quadratmeter, sondern Wohnzimmer, Esszimmer und Küche als eigene Räume. Ob man das heute noch genauso möchte, ist Geschmackssache. Platz dafür ist jedenfalls genügend vorhanden. Neben Wohnzimmer, Esszimmer und Küche mit Speisekammer gibt es im Erdgeschoss außerdem ein zusätzliches Zimmer, das sich als Büro, Gästezimmer oder je nach Lebenssituation ganz anders nutzen lässt.
Das Wohnzimmer öffnet sich direkt zur Terrasse und zum Garten. Das Esszimmer liegt zwischen Wohnbereich und Küche. Genau diese klassische Trennung kann heute wieder interessant sein, gerade wenn nicht sämtliche Funktionen des Familienlebens in einem einzigen großen Raum stattfinden sollen.

Eine Küche, die nicht aus dem Jahr 1982 stammt
Das ist bei Bestandsimmobilien nicht unwichtig.
Nicht alles im Haus muss sofort herausgerissen werden.
Die Einbauküche stammt aus dem Jahr 2021 und gehört damit zu den jüngeren Bestandteilen des Hauses.
Wer die Immobilie zunächst beziehen und größere Modernisierungen später angehen möchte, findet hier also nicht nur eine funktionsfähige Übergangslösung vor.

Oben ist Platz für die Familie
Im Obergeschoss befinden sich das Elternschlafzimmer, zwei Kinderzimmer, das Badezimmer sowie weitere nutzbare Nebenflächen. Dazu kommt der Balkon.
Damit richtet sich das Haus ziemlich eindeutig an eine Zielgruppe, die Platz tatsächlich benötigt.
Familie mit zwei Kindern passt hier sehr gut. Familie plus Homeoffice ebenfalls. Und auch bei drei Kindern oder häufigen Übernachtungsgästen bietet das Gebäude Möglichkeiten, die man bei einem Haus mit 120 Quadratmetern irgendwann schlicht nicht mehr hat.
Die sichtbaren Holzflächen und Teile der Ausstattung zeigen den Charakter ihrer Zeit. Das ist Geschmacksache und genau der Bereich, in dem ein neuer Eigentümer mit vergleichsweise einfachen Eingriffen sehr viel verändern kann.

Beim Bad muss man nichts schönreden
Das vorhandene Bad funktioniert.
Wer ein modernes Badezimmer mit großformatigen Fliesen, bodengleicher Dusche und aktueller Gestaltung erwartet, wird vermutlich irgendwann umbauen wollen.
Wer dagegen zunächst einziehen möchte, muss das nicht zwingend am ersten Tag erledigen.

Und dann gibt es noch den Keller
Das Haus ist vollständig unterkellert.
Mehrere Kellerräume, Heizraum und Tankraum schaffen zusätzliche Nutzfläche, die bei der angegebenen Wohnfläche gar nicht enthalten ist.
Werkstatt, Vorräte, Fahrräder, Hobby, Lager, Weihnachtsdekoration und all die Dinge, die sich im Laufe eines Familienlebens erstaunlich schnell ansammeln, müssen damit nicht auf 207 Quadratmetern Wohnfläche untergebracht werden.
Der Kachelofen darf bleiben
Ein Detail, das zum Haus passt, ist der Kachelofen.
Der Einsatz des Kachelofens wurde 2022 erneuert. Damit ist der Ofen weiterhin sinnvoll nutzbar und nicht nur ein optisches Überbleibsel aus der Bauzeit.
Was bereits gemacht wurde und was noch möglich ist
Auch das gehört zu einem Haus aus dieser Zeit.
Die vorhandene Ölheizung wurde 2003 eingebaut und regelmäßig gewartet. Sie funktioniert, wird aber naturgemäß nicht die Heizung sein, mit der man die nächsten Jahrzehnte plant.
Interessant ist dabei die bereits vorhandene Fußbodenheizung. Niedrige Vorlauftemperaturen können für eine spätere Wärmepumpenlösung grundsätzlich vorteilhaft sein. Ob und mit welchem Aufwand das konkrete Gebäude dafür geeignet ist, müsste ein Fachbetrieb anhand von Heizlast und vorhandenem System prüfen.
Auch Fenster wurden bereits teilweise erneuert. 2010 wurde der größte Teil der ursprünglichen Holzfenster durch Kunststofffenster ersetzt.
Die Außenansicht mit Putz und Holz, Teile der Innenausstattung, Böden, Wandoberflächen und Bäder bieten darüber hinaus natürlich genügend Ansatzpunkte für jemanden, der das Haus optisch ins Jahr 2026 holen möchte.
Das Entscheidende ist jedoch:
Man muss nicht alles gleichzeitig machen.
Gärtnerweg: ruhig wohnen, ohne am Ortsrand zu verschwinden
Den Straßkirchenern müssen wir an dieser Stelle nicht erklären, wo Netto, Bahnhof, Schule oder Kindergarten liegen.
Interessanter ist beim Gärtnerweg die Kombination.
Das Haus liegt ruhig und nach hinten versetzt. Die unmittelbare Umgebung ist gewachsen. Kein klassisches Neubaugebiet, in dem die Bäume gerade erst gepflanzt wurden, sondern eine alteingesessene Nachbarschaft mit entsprechend eingewachsenen Grundstücken.
Gleichzeitig ist man nicht irgendwo weit draußen.
Bahnhof, Einkaufsmöglichkeiten, Metzger, Schule, Kindergarten und Ortsmitte sind schnell erreichbar. Gerade mit Kindern ist das angenehm, weil nicht jeder einzelne Weg automatisch eine Autofahrt werden muss.
Über die Entwicklung rund um BMW müssen wir in Straßkirchen inzwischen niemandem mehr viel erzählen. Der neue Standort verändert den Ort wirtschaftlich und wird mit seinen Arbeitsplätzen auch langfristig Einfluss auf Nachfrage und Infrastruktur haben.
Für den Gärtnerweg ist dabei vor allem die Kombination interessant: zentral im Ort wohnen, kurze Wege haben und trotzdem nicht unmittelbar am neuen Werk leben.
Für wen passt dieses Haus?
Am klarsten sehen wir hier eine Familie mit zwei Kindern, die nicht nur Quadratmeter auf dem Papier sucht.
Jeder bekommt seinen Bereich. Homeoffice lässt sich unterbringen. Im Keller verschwindet alles, was nicht jeden Tag gebraucht wird. Draußen gibt es einen Garten, in dem tatsächlich Platz ist.
Gleichzeitig eignet sich das Haus für Käufer, die eine Bestandsimmobilie nicht deshalb ablehnen, weil nicht jedes Bad und jede Oberfläche aussehen muss, als wäre das Haus erst gestern fertiggestellt worden.
Denn genau darin liegt vielleicht die interessanteste Möglichkeit dieses Hauses:
Man kauft nicht die Modernisierungsideen des Vorbesitzers teuer mit, sondern kann selbst entscheiden, wann man was verändert.
Was man vor einer Besichtigung wissen sollte
Das hier ist kein Neubau.
Wer eine komplett energetisch modernisierte Immobilie mit neuer Wärmepumpe, neuen Bädern, neuer Fassade und ausschließlich aktuellen Oberflächen sucht, wird investieren müssen.
Wer dagegen ein gepflegtes und grundsätzlich bezugsfähiges Haus mit viel Wohnfläche, Keller, Garage und einem für heutige Verhältnisse außergewöhnlich großen Grundstück sucht, bekommt hier eine Basis, aus der sich sehr viel machen lässt.
Und genau diese Unterscheidung ist wichtig.

Unser Fazit
Das Interessante am Haus ist nicht, dass hier schon alles neu ist. Sondern dass die Dinge vorhanden sind, die man später kaum noch schaffen kann: viel Wohnfläche, ein vollwertiger Keller, ein gewachsenes Grundstück mit über 1.200 Quadratmetern und eine ruhige Lage mitten im Ort.
Küche, Bad, Fassade oder Heizung kann man nach den eigenen Vorstellungen modernisieren. Das Grundstück und die Größe des Hauses bekommt man dagegen nicht nachträglich dazu.
Für eine Familie, die Platz sucht und Modernisierung als Möglichkeit statt als Ausschlusskriterium betrachtet, ist das Haus deshalb definitiv einen genaueren Blick wert.
Mehr Grundstück kann man später nicht anbauen.
Interesse am Haus?
Das Haus steht aktuell zum Verkauf.
Kaufpreis: 485.000,- EUR
Weitere Informationen, Unterlagen und die Möglichkeit zur Vereinbarung eines Besichtigungstermins gibt es direkt bei der Verkäuferin. Kontaktaufnahme möglich unter folgendem Link: