Nachgefragt im Rathaus: Andreas Dengler über seine ersten Wochen als Bürgermeister

Nachgefragt im Rathaus: Andreas Dengler über seine ersten Wochen als Bürgermeister
Quelle: SPD/UWG

Wie läuft der Start im Rathaus? Welche Themen stehen an? Und wie organisiert sich die neue Bürgermeisterrunde? Wir haben bei Bürgermeister Andreas Dengler nachgefragt. Wie waren die ersten Wochen als Bürgermeister? Andreas Dengler beschreibt seine ersten Wochen im Amt als spannend und interessant. Vor allem der neue Tagesablauf, die vielen Termine und das Kennenlernen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter standen zu Beginn im Mittelpunkt. „Ich habe versucht, mir relativ schnell einen Überblick zu verschaffen“, sagt Dengler. Dazu gehörten Besuche im Rathaus, in den Kindergärten und im Bauhof. So konnte er die verschiedenen Bereiche der Gemeinde direkt kennenlernen. Sind Sie schon richtig im Bürgermeisterbüro angekommen? Auch im Büro hat sich Andreas Dengler inzwischen eingerichtet. Einige persönliche Dinge aus seiner Zeit an der Realschule Landau haben dort bereits ihren Platz gefunden. Besonders wichtig ist ihm ein Geschenk seiner früheren Schülerinnen und Schüler: ein Bild mit einer Skizze von Landau, auf der auch die Realschule besonders eingezeichnet ist. Dazu kamen weitere Erinnerungsstücke, ein Stiftehalter und ein Blumenstock. So ist das Büro nicht nur Arbeitsplatz, sondern erinnert auch an die Zeit vor seinem Amtsantritt. Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit den weiteren Bürgermeistern? Andreas Dengler ist froh über die Unterstützung seiner beiden Stellvertreter. Die Zusammenarbeit sei gut organisiert und laufe nicht nur im Vertretungsfall. In regelmäßigen Abständen gibt es gemeinsame Besprechungen. Dort werden Termine abgestimmt, aktuelle Themen besprochen und offene Punkte geklärt. Wenn es Terminüberschneidungen gibt, übernehmen die Stellvertreter einzelne Aufgaben. Dengler betont aber auch, dass die Hauptverantwortung bei ihm liege. Er ist hauptamtlich tätig, während die beiden weiteren Bürgermeister ihre Aufgabe ehrenamtlich neben Beruf und Alltag übernehmen. Wichtig sei ihm, dass alle gut informiert bleiben und gemeinsam an den Themen arbeiten. Die Rückendeckung durch seine Stellvertreter empfindet er als sehr wertvoll. Welche Ausschüsse gibt es in der Gemeinde? Auch die Ausschüsse wurden neu geregelt. Zu den üblichen Gremien gehören der Rechnungsprüfungsausschuss, der Finanzausschuss und der Bauausschuss. Darüber hinaus ist die Gemeinde in weiteren Bereichen vertreten. Dazu gehören die Verwaltungsgemeinschaft, der Schulverband mit Oberschneiding und Irlbach, die Gäubodenhalle sowie der Wasserzweckverband. Eine Änderung gibt es beim bisherigen Kindergartenausschuss. Dieser wird künftig nicht mehr separat geführt. Kindergartenangelegenheiten sollen im gesamten Gemeinderat behandelt werden. Neu geplant ist ein Seniorenbeirat. Da es aktuell keinen Seniorenbeauftragten gibt, soll dieses Thema künftig über ein eigenes Gremium bearbeitet werden. Erste interessierte Bürgerinnen und Bürger wurden bereits gefunden. Der Seniorenbeirat soll in einer der nächsten Sitzungen offiziell auf den Weg gebracht werden. Fazit Die ersten Wochen von Bürgermeister Andreas Dengler waren geprägt vom Kennenlernen, Organisieren und Abstimmen. Viele Strukturen sind bereits angelegt. Gleichzeitig zeigt sich, dass die Arbeit im Rathaus nicht allein auf eine Person zugeschnitten ist, sondern im Zusammenspiel mit Stellvertretern, Gemeinderat, Verwaltung und weiteren Gremien funktioniert.

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