Deutschland startet mit 7:1 gegen Curaçao in die WM

Deutschland startet mit 7:1 gegen Curaçao in die WM
Quelle: KI generiert

Deutschland ist mit einem deutlichen 7:1 gegen Curaçao in die Fußball-WM gestartet. Oder anders gesagt: Dienst nach Vorschrift. Vielleicht sogar ein kleines bisschen darüber. Ganz kurz kamen beim Ergebnis natürlich Erinnerungen an 2014 auf. 7:1, Deutschland, WM. Da wird in Brasilien vermutlich irgendwo kurz jemand unruhig geworden sein. Aber keine Sorge: Diesmal war es „nur“ das erste Gruppenspiel. Sportlich war der Auftakt genau das, was man sich aus deutscher Sicht gewünscht hat. Früh in Führung, kurz gewackelt, dann sauber durchgezogen. Felix Nmecha brachte Deutschland früh auf Kurs, Curaçao glich überraschend aus und genau dieser Moment machte die erste Halbzeit tatsächlich interessant. Denn Curaçao versteckte sich nicht. Gerade in den ersten 30 Minuten war das mutiger, als viele erwartet hatten. Kein komplettes Einigeln, kein reines Wegschlagen, sondern der Versuch, selbst Fußball zu spielen. Für einen WM-Debütanten gegen Deutschland war das respektabel. Der Ausgleich zum 1:1 war deshalb nicht nur historisch für Curaçao, sondern auch gut für den Unterhaltungswert. Danach wurde es allerdings deutlich. Deutschland zog das Tempo wieder an, stellte auf 3:1 und spätestens mit dem 4:1 war das Spiel praktisch entschieden. Danach lief es in die erwartete Richtung. Die DFB-Elf spielte es seriös herunter, Curaçao verlor Schritt für Schritt den Zugriff und am Ende stand ein Ergebnis, das auf dem Papier brutal aussieht, aber dem Spielverlauf nach nicht völlig überraschend kam. Positiv aus deutscher Sicht: Der Start ist gelungen. Kein Stolpern, keine Auftaktpanik, keine unnötige Grundsatzdebatte nach Spiel eins. Nach den letzten Turnieren ist allein das schon ein Fortschritt. Deutschland hat seine Pflicht erfüllt, Selbstvertrauen geholt und direkt etwas fürs Torverhältnis getan. Trotzdem sollte man das Ergebnis sauber einordnen. Curaçao ist WM-Debütant und nicht der Maßstab, an dem sich entscheidet, wie weit Deutschland bei diesem Turnier wirklich kommen kann. Die echten Prüfsteine folgen erst noch. Der nächste wartet bereits am Samstag: Dann spielt Deutschland gegen die Elfenbeinküste. Und die ist mit einem 1:0 gegen Ecuador ebenfalls erfolgreich in die Gruppe gestartet. Das wird ein anderes Spiel. Mehr Tempo, mehr Körperlichkeit, mehr Turnierhärte. Für den Moment bleibt aber festzuhalten: Deutschland ist drin im Turnier. Und zwar deutlich. Curaçao hat sich in der Anfangsphase mutig gezeigt und seinen historischen Moment bekommen. Danach hat Deutschland gemacht, was Deutschland in so einem Spiel machen muss. Dienst nach Vorschrift. Mit einem kleinen 2014er Augenzwinkern.

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