Offizieller Spatenstich: Erweiterung der Grund- und Mittelschule Straßkirchen hat begonnen
Mit dem offiziellen Spatenstich am Mittwochvormittag, 8. Juli 2026, ist der Startschuss für eines der größten Bildungsprojekte der vergangenen Jahre in Straßkirchen nun auch symbolisch gefallen. Auf dem Gelände der Grund und Mittelschule entsteht ein neues Gebäude für die Ganztagsbetreuung, das künftig den steigenden Anforderungen an eine moderne und verlässliche Betreuung von Schülerinnen und Schülern gerecht werden soll.
Dabei wurde auf der Baustelle längst gearbeitet, bevor die ersten Spaten in den Boden gestochen wurden. Bereits während der Pfingstferien begannen die vorbereitenden Arbeiten und die Einrichtung der Baustelle. Der offizielle Spatenstich markiert nun den sichtbaren Beginn eines Projekts, das die Schullandschaft des gesamten Schulverbandes nachhaltig prägen wird.
An dem Termin nahmen die drei ersten Bürgermeister des Schulverbandes teil: Andreas Dengler (Straßkirchen), Armin Soller (Irlbach) sowie Konrad Schmerbeck (Oberschneiding). Ebenfalls vor Ort waren einige Gemeinderäte, Vertreter der beteiligten Architekten und Planungsbüros, des Bauamtes, der Grund- und Mittelschule Straßkirchen sowie der ausführenden Baufirmen.
Der moderne Anbau entsteht direkt an der bestehenden Grund und Mittelschule und soll künftig die räumlichen Voraussetzungen für eine zeitgemäße Ganztagsbetreuung schaffen. Hintergrund ist unter anderem der bundesweite Ausbau der Ganztagsangebote für Grundschulkinder sowie der schrittweise eingeführte Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung. Mit dem Neubau investiert der Schulverband frühzeitig in die Zukunft seiner Kinder und Familien.
Das Bauvorhaben wird sowohl vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend als auch vom Freistaat Bayern im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs gefördert. Ohne diese Fördermittel wäre ein Projekt dieser Größenordnung für die Gemeinden des Schulverbandes kaum zu stemmen.
Nach Angaben der Verantwortlichen wird die Bauzeit voraussichtlich zwischen eineinhalb und zwei Jahren betragen. Während dieser Zeit soll der Schulbetrieb weitgehend ohne größere Einschränkungen weiterlaufen. Die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler sowie die Erreichbarkeit der Schule haben dabei oberste Priorität.
Mit dem Neubau setzt der Schulverband Straßkirchen, Irlbach und Oberschneiding ein deutliches Zeichen für die Zukunft. Neben der derzeit laufenden Erweiterung des Kindergartens St. Elisabeth investiert die Gemeinde Straßkirchen damit erneut gezielt in Bildung, Betreuung und die nächste Generation. Es sind Investitionen, die zwar heute viel Einsatz und finanzielle Mittel erfordern, langfristig aber den Familien in der Region zugutekommen und die Attraktivität des Schulstandortes Straßkirchen weiter stärken.
Der Spatenstich war deshalb weit mehr als nur ein symbolischer Termin. Er markiert den Beginn eines Projektes, das Kinder über viele Jahrzehnte begleiten wird.






Bilder: Gemeinde Straßkirchen / M. Götz